Krippenkonzeption
Das Betreuungsalter in der Kinderkrippe liegt bei 1 bis 3 Jahren.
Die Eltern eines Kindes zwischen 1 und 3 Jahren, das die Krippe besucht haben die Möglichkeit das Krippengeld nach §33 SGB VIII zu beantragen.
Gründe für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren:
Entwicklungspsychologische Aspekte (Erfahrungswelt der Kinder wird erweitert, Kontaktaufbau zu anderen Bezugspersonen und gleichaltrigen Kindern),
Veränderte Lebenssituationen des Kindes (z.B. fehlende soziale Bezüge, Einkindfamilie),
Zunahme alleinerziehender Elternteile.
Aufnahmeverfahren
Eingewöhnungszeit:
Die Eingewöhnungszeit dient dem gegenseitigen kennen lernen und erleichtert dem Kind die Lebensumstellung.
Für die Eingewöhnungszeit müssen klare Absprachen getroffen werden.
Die Begleitung des Kindes in die Gruppe durch Mutter oder Vater dauert je nach Entwicklungsstands des Kindes unterschiedlich lange.
Die erste Trennung sollte dann erfolgen wenn es dem Kind gut geht, es
Kontakt zu anderen Kindern aufgenommen hat und sich von der Erzieherin trösten lässt.
Das Kind hat erfahren, dass es willkommen ist, hat Spielgefährten, und zu mindestens einer erwachsenen Person eine Beziehung aufgebaut. Die Zeiten, in denen das Kind alleine im Kindergarten ist, werden ausgebaut.
Genau vereinbarte Bring-und Abholzeiten, kleine Rituale im Alltag und evtl. ein Kuscheltier oder ein Tuch helfen dabei.
Das Kind soll erleben, dass sich zwischen Eltern und Erzieher eine vertrauensvolle Beziehung entwickelt.
Bedürfnisse der Kinder unter 3
Das Kind wird auf seinem Weg zur Eroberung der Welt angeregt, begleitet und gefördert. Es wird ihm geholfen, seine wachsenden Fähigkeiten zu erproben und seine Grenzen auszuloten. Dabei ist es wichtig, das Kind entdecken, ausprobieren und „selber machen“ zu lassen.
Kinder unter 3 Jahren brauchen:
Liebevoll zugewandte und verlässliche Bindungsperson/en,
Sicherheit und Geborgenheit,
Verständnis und Anerkennung,
Liebe, Harmonie und Zuneigung,
Geduld, Zeit und Vertrauen der Bezugsperson/en,
Bewegung im Garten, andere Spielmaterialien als ältere Kinder,
Rituale/Wiederholungen,
Verfügbarkeit und Einfühlungsvermögen,
Respektvolle Sauberkeitserziehung,
Altersspezifische Angebote.